Pharmakotherapie

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Die medikamentöse Behandlung mit sogenannten Psychopharmaka gehört bei vielen psychiatrischen Erkrankungen zu den bewährten und etablierten Therapieverfahren.

Psychopharmaka sind Substanzen, die einen gewünschten Effekt auf das Zentralnervensystem entfalten und zur Behandlung psychischer Erkrankungen eingesetzt werden. Bei schweren psychischen Erkrankungen sehen aufgrund ihrer nachgewiesenen Wirksamkeit weltweit alle wissenschaftlichen Leitlinien den Einsatz von Psychopharmaka vor, der aber an den individuellen Krankheitsverlauf angepasst werden muss.

Bevor sie zur Behandlung zugelassen werden, müssen Wirksamkeit, Risiken und Nebenwirkungen in umfangreichen wissenschaftlichen Studien belegt und nachgewiesen sein. Erst diese Daten in Verbindung mit der klinischen Erfahrung der Ärzte ermöglichen die individuelle notwendige Abwägung von Nutzen und Risiken einer medikamentösen Therapie.

Die wichtigsten Psychopharmaka werden nach ihrer wesentlichen Wirkung in folgende Gruppen eingeteilt:

  • Antidepressiva
  • Antipsychotika, auch Neuroleptika genannt.
  • Stimmungsstabilisierende Medikamente
  • Anxiolytika und Hypnotika (Angstlösend und schlafanstossend)
  • Psychostimulantien (v.a. bei ADHS)
  • Antidementiva

Im ZfP Emmendingen verfügen wir über eine sehr große Erfahrung in der medikamentösen Behandlung vieler und auch schwer verlaufender psychischer Erkrankungen. Die medikamentösen Behandlungen orientieren sich an den neuesten Leitlinien der jeweiligen Fachgesellschaften. Die moderne Klinikapotheke des ZfP berät und informiert jederzeit über neuere Erkenntnisse, seltene Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen. In der regelmäßig tagenden Arzneimittelkommission tauschen die leitenden Ärzte ihre Erfahrungen aus dem klinischen Alltag aus und überprüfen die laufende medikamentöse Behandlungspraxis. Die Aufklärung der Patienten über ihre Erkrankung, Nutzen und Risiken der jeweiligen medikamentösen Behandlung haben in der Therapie einen hohen Stellenwert.