Patientenfürsprecher

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Durch das Sozialministerium wurde die Institution des Patientenfürsprechers initiiert. Es ist ein Ehrenamt, das auf Vorschlag des Psychiatrie-Arbeitskreises und Bestellung durch den Landrat besetzt wird. Der Patientenfürsprecher ist an keinerlei Weisung gebunden, er unterliegt aber der Schweigepflicht. Deshalb arbeitet er völlig unabhängig und neutral. Er hat die Interessen der Ratsuchenden zu vertreten und muss persönliche Angaben vertraulich behandeln.

Der Patientenfürsprecher (PF) wird vom sozialpsychiatrischen Arbeitskreis des zuständigen Landkreises vorgeschlagen und vom Landrat/Kreistag zum PF bestellt. Er ist auf ehrenamtlicher Basis tätig und nicht in die Hierarchie des Zentrums eingebunden. Nach seiner Bestellung wird er vom Sozialminister in den Aufsichtsrat des Zentrums als beratendes Mitglied mit Vortragsrecht berufen.

Durch seine Tätigkeit an der Basis und im Aufsichtsrat ist sein Wirkungsbereich gekennzeichnet.

Nach den Richtlinien für seine Tätigkeit soll er bei der Interessenvertretung der Patienten besonders zwischen den Ansprüchen der Patienten und den Angeboten der verschiedenen Dienste vermittelnd tätig sein und dabei den Dialog zwischen Patienten, deren Angehörigen, den Psychiatrie-Erfahrenen und den Professionellen fördern.

Der Patientenfürsprecher ist in der Regel dienstags von 10:30 bis ca. 13:00 Uhr und donnerstags von 10:30 bis ca. 13:00 Uhr im Haus. Im Vorraum zum Kaffeehaus im Gemeinschaftshaus ist ein Briefkasten angebracht mit der Aufschrift "Anregungen, Fragen, Probleme". Ein Postfach befindet sich im Sekretariat Forensik.

Gespräche mit Patienten können auch jederzeit über die Stationsleitung und das Sekretariat, siehe Ansprechpartner, vermittelt werden. Die Gespräche finden in der Regel auf Station statt - wenn nötig unter Einbeziehung des pflegerischen oder therapeutischen Personals.