Ambulanzen

Ambulante Therapien sind darauf ausgerichtet, den Patienten in seinem Umfeld zu stabilisieren und die Lebensqualität zu verbessern. Dies kann als vorübergehende oder auch als langfristige Behandlung erfolgen.  

An der ambulanten Versorgung sind Haus- und Fachärzte, Psychologische Psychotherapeuten sowie verschiedene Institutionen beteiligt. Die medizinische Behandlung kann durch psychosoziale Hilfen ergänzt werden. Hinzu kommt ein Netz von Beratungsstellen. Diese Hilfen werden vom  gemeindepsychiatrischen Verbund koordiniert. Eine Sonderstellung nehmen die Psychiatrischen Institutsambulanzen (PIA) ein.

Die Psychiatrischen Institutsambulanzen (PIA) sind zuständig für die Behandlung von Patienten, die aufgrund der Art oder Schwere ihrer Erkrankung ein spezielles Therapieangebot benötigen. In der Regel handelt es sich um chronisch psychisch Kranke oder Patienten mit wiederkehrender Problematik, die zum Beispiel häufigere oder längere Termine benötigen, als dies unter den üblichen Bedingungen einer Arztpraxis möglich ist. Zusätzlich stehen in den Ambulanzen Hilfsangebote durch andere Berufsgruppen wie Pflege, Sozialdienst und Ergotherapie zur Verfügung.

In Baden-Württemberg werden Psychiatrische Institutsambulanzen seit 2002 aufgebaut und befinden sich inzwischen an fast allen psychiatrischen Kliniken. In vielen Bundesländern sind sie bereits seit vielen Jahren ein unverzichtbarer Bestandteil der ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung.

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